Nachrichten

    Unsere Forderungen

    Tarifrunde 2022

    Unsere Forderungen

    • Bayerischer Rundfunk

      Die Gehälter sollen um 5,75 Prozent, mindestens aber um 200 Euro monatlich erhöht werden und höchstens um 400 Euro, um die Sozialkomponente abzubilden. Auch die Beträge des Honorarrahmens, aller effektiv gezahlten Honorare sowie alle laufenden Pauschalhonorare sollen um 5,75 Prozent ansteigen; bei den Clustern entsprechende prozentuale Erhöhung. Die monatlichen Vergütungssätze der Auszubildenden, Praktikant*innen, Volontär*innen und Hospitant*innen sollen ebenfalls um 5,75 Prozent steigen, mindestens jedoch um 100 Euro.

      Es soll eine Arbeitszeitverkürzung für disponierte Mitarbeitende ab einer bestimmten Verweildauer im disponierten Dienst umgesetzt werden (Sozialkomponente). Die Fortbildungshonorare für feste Freie sollen erhöht werden. Eine Angleichung der Tageshonorare der festen Freien an die Tagessätze der vergleichbaren Festen soll durchgeführt werden.  

      Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

    • ARD.ZDF medienakademie (AZmak)

      • Laufzeit von 12 Monaten
      • Gehaltserhöhung im Volumen von 5,75 Prozent einschließlich Sozialkomponenten
      • Erhöhung jedoch mindestens um 200 Euro und höchstens um 400 Euro (Sozialkomponente)
      • Arbeitszeitverkürzung für disponierte Mitarbeitende ab einer bestimmten Verweildauer im disponierten Dienst (Sozialkomponente)
      • Erhöhung der monatlichen Vergütungssätze der Auszubildenden, Praktikant*innen und Volontär*innen um 5,75 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro im Monat
      • Erhöhung sämtlicher effektiv gezahlter Honorare, sowie aller laufenden Pauschalhonorare um 5,75 Prozent für Freie in der ARD.ZDF-Medienakademie
      • Wiederaufnahme der unterbrochenen Tarifverhandlungen über ein Honorierungssystem für die Freien in der ARD.ZDF-Medienakademie
      • Tarifregelungen für Studierende in ausbildungs- und praxisintegrierten dualen Studiengängen
    • Westdeutscher Rundfunk

      Forderungen von ver.di im WDR auf einen Blick

      • Eine Erhöhung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen in Höhe von 5,5 %, jedoch mindestens 200 € und maximal 350 €. Die Deckelungen nach oben und nach unten bewirken, dass vor allem die unteren Tarifgruppen aufgewertet werden. Das Gesamtvolumen wird damit solidarisch und angemessen verteilt.

      • Die Honorare der Freien sollen ebenfalls um 5,5% steigen. Lange hat es keine Steigerungen der Effektivhonorare gegeben. Dies wollen ver.di Kolleg:innen jetzt endlich ändern.

      • Freie sind keine Kolleg:innen zweiter Klasse! Dies muss auch der Auftraggeber WDR verstehen. Deswegen fordert ver.di, dass Krankheitstage von Freien ab dem ersten Tag bezahlt werden. Krank sein darf kein privates Risiko sein.

      • Auszubildende verdienen eine gesicherte Zukunftsperspektive. Deshalb fordert ver.di vom WDR die verbindliche Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss.

      • Die Laufzeit beträgt 12 Monate.

      Mehr Informationen auf der Website von ver.di im WDR

    • Norddeutscher Rundfunk

      • 5,9 Prozent mehr Gehalt, Honorar und Ausbildungsvergütung
      • dabei eine Mindesterhöhung der Gehälter von 300 Euro
      • Krankenbezüge vom NDR für arbeitnehmerähnliche Freie ab dem ersten Tag
      • kurze Laufzeit von maximal 12 Monaten (wegen Gefahr steigender Inflation)
      • Einmalzahlung von 200 Euro zusätzlich zur linearen Erhöhung der Betriebsrenten
    • Deutschlandradio

      ver.di im Deutschlandradio geht mit diesen Forderungen in die Verhandlungen:

      • Erhöhung aller Gehälter in allen Gruppen und Stufen um einen Festbetrag von 400 € pro Vollzeitstelle. Das entspricht einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 6%.
      • Erhöhung aller Honorare um 6%.
      • Einheitliche Erhöhung der Entgelte für Praktikantinnen und Praktikanten um 100 €, der Auszubildenden um 200 € sowie der Volontärinnen und Volontäre um 300 €.
      • Die entsprechende Erhöhung der Altersversorgungsbezüge der jetzigen Rentnerinnen und Rentner nach der -1% Regel
      • Nachhaltiger und überprüfbarer Stellenaufwuchs um 20 unbefristete Vollzeitstellen. Für jeweils 10 Vollzeitstellen reduzieren wir den Festbetrag um 100 €.
      • Einrichtung eines jährlichen Honorar-Sonderetats für lineare und non-lineare Beitragsproduktionen in Höhe von bis zu 1,75 Millionen € p.A. Dafür reduzieren wir die Honorarsteigerung um bis zu 3%.
      • Laufzeit: 12 Monate
    • SWR

      Inflationsausgleich jetzt!
      250 Euro plus 2,5 Prozent – das fordert ver.di im SWR für die Beschäftigten

      • 250 Euro mehr für alle und darauf nochmal 2,5 Prozent auf alle Löhne und Gehälter.
      • Für die Freien 12,50 Euro täglich mehr und darauf nochmal 2,5 Prozent auf alle Tageshonorare.
      • Für die Lernenden (Auszubildenden) 125 Euro im Monat mehr.
      • Laufzeit: 12 Monate
    • Radio Bremen / Bremedia

      Die neuen Tarifverträge bei Radio Bremen / Bremedia sollen folgende Bedingungen erfüllen:

      • Anhebung der Gehälter und Honorare um 6 Prozent, mindestens aber 250 Euro im Monat
      • Anhebung der Vergütung von Auszubildenden und Praktikant*innen um 150 Euro
      • Bei einer Laufzeit der Tarifverträge von 12 Monaten
      • Eine jährlich wiederkehrende Zahlung an ver.di-Mitglieder in der Höhe ihres jeweiligen jährlichen Gewerkschaftsbeitrags

     

    ***Hinweis: Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert, sobald die Forderungen in weiteren Sendern feststehen***