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    DW-Freie erstreiten Festanstellung

    DW-Freie erstreiten Festanstellung

    20.07.2018

    Es war ein Riesenerfolg, als es ver.di 2015 nach mehreren erfolgreichen Klagen auf Festanstellung gelungen ist, mit dem Bayerischen Rundfunk einen Tarifvertrag abzuschließen, durch den nicht programmgestaltende, bis dahin freie Mitarbeiter_innen in feste Arbeitsverhältnisse überführt werden konnten. Nun hat auch die Deutsche Welle über ver.di bereits drei Klagen auf Festanstellung verloren. Zugleich hat die Gewerkschaft den deutschen Auslandssender zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Damit könnte eine individuelle Klagewelle verhindert werden.

    „Natürlich hat die Deutsche Welle vor Gericht zunächst behauptet, es würde sich hier um programmgestaltende Mitarbeiter handeln, aber das ist wirklich Quatsch bei diesen Berufsgruppen“, sagt Steffen Damm vom ver.di-Rechtsschutz, der den Großteil der Verfahren anwaltlich betreut. Mit „diesen Berufsgruppen“ meint er Tätigkeiten in den Bereichen Produktion, Verwaltung und Technik, die keine kreative also gestalterische Freiheit beinhalten, aber von Freien ausgeübt werden, die in inhaltlicher, örtlicher und zeitlicher Hinsicht an die Weisungen des Senders gebunden sind. Und damit fest angestellt gehören, meint Damm. Das sind im konkreten Fall der Deutschen Welle bisher ein Toningenieur, ein Kameramann mit Schwerpunkt Studio sowie eine Cutterin.

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