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    Für alle, die mehr wollen: #jetzteinschalten

    Für alle, die mehr wollen: #jetzteinschalten

    18.01.2019

    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Viel mehr als Bildung. Futter für den Geist, Unterhaltung, Verbraucherschutz, für jeden was dabei. Im Netz, im Fernsehen oder im Radio

    55 Prozent der Teilnehmer einer Civey-Umfrage für die Zeitungen der Funke Mediengruppe gaben Anfang vergangenen Jahres an, sie wollten den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk behalten. Und: weitere Umfragen zeigen: Das Vertrauen in die Medien, insbesondere in den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk sowie in die Tagespresse, ist nicht nur stabil, sondern steigt sogar (Universitäten Würzburg 2017 und Mainz 2018, Westdeutscher Rundfunk 2018).

    Kein Wunder. Denn wo sonst bekommt man ein so umfassendes und ausgewogenes Nachrichten- und Informationsangebot wie bei ARD und ZDF? Das übrigens auch bei der jungen Zielgruppe deutlich mehr Vertrauen genießt als die Nachrichtenangebote kommerzieller Sender und sozialer Medien (Forschungsgruppe Wahlen 2017)

     

    Außerdem ist es in Ländern, in denen es einen starken öffentlich finanzierten Rundfunk gibt, um die Pressefreiheit, aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt viel besser bestellt als in Ländern ohne ein solches Angebot (European Broadcasting Union 2016; Reuters Institute 2016). Es ist also klar: Öffentlich-rechtliche Medien sind Voraussetzung für eine demokratische und freie Gesellschaft.

     

     

    Doch ob im Fernsehen, im Radio oder im Netz, Zuschauer*innen und Zuhörer*innen schalten öffentlich-rechtlich nicht nur wegen der sachlichen und umfassenden gesellschaftspolitischen Berichterstattung ein. Denn mit herausragenden und aufwändig produzierten Serien-Highlights wie Babylon Berlin oder Bad Banks, aber auch Mini-Serien wie Ku’damm 59 oder Das Verschwinden machen ARD und ZDF Netflix und Co. Konkurrenz.

     

    „Bad Banks – Der Mann aus London“: Merklich müde und überarbeitet sitzt Jana (Paula Beer) nachts im Büro und arbeitet. Bild: ZDF/Ricardo Vaz Palma „Bad Banks – Der Mann aus London“: Merklich müde und überarbeitet sitzt Jana (Paula Beer) nachts im Büro und arbeitet.

     

    Deshalb setzen sich ver.di und der DGB auch gemeinsam mit 23 großen Organisationen wie u.a. dem NABU, der Caritas, der IG Metall oder dem Zentralrat der Muslime für eine „zukunftssichernde und zukunftsweisende Reform des Auftrags und eine ebensolche finanzielle Basis für die öffentlich-rechtlichen Medien“ ein.

    Zur gemeinsamen Erklärung