Medienpolitik zukunftsweisend mitbestimmen

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gerät zunehmend unter Druck. Kommerzialisierung und Digitalisierung bewirken im gesamten Medienbereich tiefgreifende Strukturveränderungen. Die politisch verordneten Einsparungen an Personal und Programm gefährden Programmqualität und Innovationsfähigkeit der Sender.

    Wir setzen uns dafür ein, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Zukunft ausreichend finanziell ausgestattet ist, um mit den neuesten Entwicklungen Schritt halten zu können. ver.di unterstützt deshalb auch den konstruktiven Austausch zwischen allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren: Unsere Medienpolitischen Tagungen, die jährlich im Wechsel bei verschiedenen öffentlich-rechtlichen ARD-Anstalten stattfinden, greifen die zukunftsweisende Themen wie Rundfunkfinanzierung oder Digitalisierung auf.

    Darüber hinaus begleiten wir die medienpolitische Gesetzgebung auf nationaler und EU-Ebene durch Arbeit mit den politisch Verantwortlichen sowie durch Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben, wie zuletzt zur geplanten Einrichtung eines ARD-ZDF-Jugendangebots.

    Zudem werben wir in der Öffentlichkeit für eine Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, um seine Rolle für unsere Gesellschaft und Demokratie zu festigen. Die Vertreterinnen und Vertreter, die ver.di als Interessenvertretung aller Medienschaffenden in die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender – also die Rundfunk- und Verwaltungsräte – entsendet, beaufsichtigen und wirken daran mit, dass die Sender ihrem gesellschaftlichen Auftrag umfassend nachkommen.

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    News Medienpolitik

    Sportprogramm im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
    Foto/Grafik: pixabay

    Medienpolitische Tagung: ver.di fordert zeitgemäße Online-Regelungen für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

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