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    Festgefahrene Verhandlungen im WDR

    Festgefahrene Verhandlungen im WDR

    16.10.2019

    Auch die sechste Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem WDR wurde gestern in Köln ergebnislos beendet. Die Arbeitgeberseite war nicht bereit, ihr Angebot zu verbessern. Rund 240 Streikende des WDR und WDR-Beitragsservice hatten im Vorfeld der Verhandlungsrunde erneut ein starkes Signal gesetzt und für Störungen im Programmablauf gesorgt: „Sie wollen nicht abgekoppelt werden von der Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst", erklärte Christof Büttner, Fachbereichsleiter Medien, ver.di NRW. „Gerade in Zeiten von Falschmeldungen und ‚alternativen Fakten‘ brauchen wir einen glaubwürdigen und starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ein klares Bekenntnis zu seinen Beschäftigten sieht anders aus!“

    ver.di fordert für die 4.200 Beschäftigten und rund 2.200 Festen-Freien des WDR und des Beitragsservice eine Erhöhung der Einkommen und Effektivhonorare um 6 Prozent, im Volumen inklusive eines Sockelbetrags von 150,00 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütung soll insgesamt um 100 Euro erhöht werden. Die Forderung umfasst außerdem die Möglichkeit, die mögliche Entgelterhöhung in zusätzliche freie Tage umzuwandeln.

    Für die Festen-Freien fordert ver.di zusätzliche soziale Komponenten:
    • Vergütung Schulungstage - 200 Euro pro Tag
    • Krankengeld ab dem ersten Tag
    • Verlängerung und Aufstockung des Härtefallfonds

    Die Tarifverhandlungen beim WDR werden am 19.11.2019 in Köln fortgesetzt.

    Für weitere Informationen:

    Christof Büttner: 0175 2251635

    (Landesfachbereichsleiter Medien)

    Zur Original-Pressemitteilung auf der Website des ver.di-Landesbezirks NRW