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    Pensionskasse Rundfunk

    Eine sichere Bank für Freie

    Pensionskasse Rundfunk

    14. April 2015

    An vielen Freien in den Rundfunkanstalten geht die aktuelle Diskussion um die von den Sendern geforderten Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung der festangestellten Kolleginnen und Kollegen vorbei. Doch wer als freie Mitarbeiterin oder freier Mitarbeiter für ARD und ZDF arbeitet, sollte sich auch für die Altersversorgung seiner angestellten Kollegen einsetzen. Denn die ist indirekt ein wichtiger Garant für die eigene Zusatzrente.

    So Manfred Kloiber im Gespräch mit David Jacobs zur Altersvorsorge für Freie: "Wir müssen uns gemeinsam, Feste wie Freie, dafür einsetzen, dass die Altersversorgung nicht angetastet wird."

    Denn auch die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Schon in den neunzehnhundertsiebziger Jahren hat die ver.di-Vorläuferorganisation RFFU (heute der Bereich Rundfunk, Film und Audiovisuelle Medien in ver.di) zusammen mit ARD und ZDF die Pensionskasse Rundfunk gegründet. Damals wurde sogar extra ein Teil der Rundfunkgebühren reserviert, um eine Zusatzrente für Freie aufzubauen.

    Alle Freien, die

    • seit mindestens 12 Monaten für ARD, ZDF oder ein für diese Sender arbeitendes Produktionsunternehmen arbeiten (Unterbrechungen spielen keine Rolle)
    • in dieser Zeit mindestens 3.500 Euro verdient haben
    • 18 Jahre oder älter sind

    können (und sollten) Mitglied werden: Nicht nur von ver.di, sondern auch bei der Pensionskasse Rundfunk. Dabei spielt der ausgeübte Beruf, sei es Techniker, Sprecher, Schauspieler, Autor, Regisseur oder Journalist keine Rolle. Für jedes Mitglied zahlt der Sender auf jedes Honorar 7% (4% bei gesetzlich Rentenversicherten) extra für den Aufbau einer individuellen Rente ein und führt einen gleich hohen Beitrag der Freien als Eigenanteil ab.

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