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    Fortschritt bei Antenne Thüringen

    Fortschritt bei Antenne Thüringen

    In den Tarifverhandlungen bei Antenne Thüringen zur Übernahme der Tarifverträge des privaten Rundfunks in einen Haustarifvertrag wurden in der letzten Verhandlungsrunde am 29. Juni 2016 weitere Fortschritte erzielt.

    Bis auf die Arbeitszeit und Zeitzuschläge sind die Themen des Manteltarifvertrags ausverhandelt. So können Arbeitsverträge nun auf maximal drei Jahre befristet werden. In den ersten fünf Jahren der Betriebszugehörigkeit beträgt die arbeitgeberseitige Kündigungsfrist zwei Monate zum Monatsende. Geregelt sind der Ausgleich von Mehrarbeit vorzugsweise durch Gewährung von Freizeit und der Anspruch auf 30 Urlaubstage. Freistellungen gibt es künftig bei Umzug, Eheschließung, Geburt eines Kindes und beim Tod von nahen Verwandten. Der Anspruch auf die tarifliche Jahresleistung reduziert sich anteilig für Zeiten, in denen kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht. Ausnahme: Krankheit des Kindes oder Pflege von Angehörigen. Im Todesfall gibt es 3.000 Euro für die Hinterbliebenen.

    Zum Thema Entlohnung erläuterte Herr Maier die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Senders. Für die nächste Verhandlungsrunde am 12. August 2016 wurde die Erarbeitung je eines Verhandlungsvorschlags durch die Arbeitgeberseite und die Gewerkschaften besprochen, in den auch die Media- und Verkaufsberater eingebunden werden. Die Gewerkschaften treffen sich dazu erstmals am 8. Juli 2016.