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    Tarifabschluss bei Bremedia erreicht

    Tarifabschluss bei Bremedia erreicht

    Nach nur zwei Verhandlungsrunden und einer aktiven Mittagspause haben sich die Tarifkommission der Gewerkschaften und die Bremedia Geschäftsleitung auf einen neuen Gehaltsabschluss verständigt. Jetzt müssen die Gewerkschaftsmitglieder entscheiden, ob dieses Angebot angenommen werden kann.

    In die letzten Tarifverhandlungen sind wir mit der Forderung von 4,5% mehr Gehalt für 2 Jahre, sowie mehr Urlaub und Verbesserungen am Manteltarifvertrag gegangen. Der Arbeitgeber hat dem beharrlich entgegengesetzt, dass diese Forderung nicht finanzierbar sei. Auch die Berichte am Verhandlungstag über eine „schwarze Null“ (Weserkurier) bei Radio Bremen änderten daran nichts.

    Aber: Ein Belegschaftsverzicht löst nicht ein mögliches finanzielles Problem Radio Bremens. Das sahen auch die Kolleg_innen so, die am 8. November bei der „Aktiven Mittagspause“ klargemacht haben, dass ein gutes Ergebnis her muss.

    Die Kolleginnen und Kollegen der Bremedia sollten vergleichbare Gehaltserhöhungen bekommen, wie die Mitarbeitenden von Radio Bremen! Pro Jahr musste mind. eine „2“ vor dem Komma stehen. Das ist jetzt gelungen.

    Vor diesem Hintergrund hat die Tarifkommission das Verhandlungsergebnis angenommen. Aber es gilt: Damit sind unsere Forderungen nicht aufgehoben!

    Mehr Urlaub, Verbesserungen im Manteltarif und bessere Regelungen für Kinderbetreuungszuschläge stehen nach wie vor auf unserer Liste.

    Durch die kurze Laufzeit von einem Jahr können wir nächstes Jahr parallel zu Radio Bremen verhandeln und dann wird es auf die Solidarität aller ankommen, frei nach unserem Motto:

    „Ein Betrieb – eine Belegschaft!“

    Es ist jetzt Aufgabe der Gewerkschafter, uns das Votum zur Annahme oder Ablehnung zu geben. Die formale Zustimmung der Gremien (Gesellschafter Bremedia und ver.di Bundesvorstand) erfolgt danach bis zum 20. Dezember.