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    Zweite Runde mit Erfolgsaussichten?

    Tarifrunde 2017

    Zweite Runde mit Erfolgsaussichten?

    28. Juli 2017

    Beim SR startet heute die zweite Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Gehälter und Honorare. Anders als noch vor rund zwei Monaten zum Verhandlungsauftakt, hat sich mit Blick auf die anderen öffentlich-rechtlichen Sender bundesweit einiges bewegt. Denn eine Regelung zur betrieblichen Altersversorgung, mit der die Beschäftigten beim SR aber nichts zu tun haben, da sie über die ZVK zusatzversichert sind, ist so gut wie unterschriftsreif. Auch die Urheberauskunftsrechtsproblematik, die von der Geschäftsleitung des WDR in die Verhandlungsrunde eingebracht wurde, ist mit einer ARD-weiten Vereinbarung eigentlich abgeräumt.

    Und – nicht zu vergessen: Beim SWR und beim NDR gibt es bereits fast identische Tarifabschlüsse zur Erhöhung der Gehälter und Honorare:

    • plus 2,2 % ab dem 1. April 2017 und noch einmal 2,35 % ab dem 1. April 2018.

    Unterschiede gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SWR und NDR eigentlich nur bei den sogenannten sozialen Komponenten.

    Wie die Kolleginnen und Kollegen beim SWR und NDR sind auch wir beim SR mit den folgenden Forderungen in die Tarifrunde 2017 eingestiegen:

    • 5,5% mehr Gehalt und Honorar
    • überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen
    • unbefristete Übernahme von Azubis und Volontären
    • Ausweitung des Zukunftsfonds für Angestellte und Freie
    • besserer Ausgleich für Erschwernisse im disponierten Dienst (X-Tage)
    • Ausschluss sachgrundloser Befristungen
    • Berufsunfähigkeitsversicherung für Orchestermusiker

     Der ARD-Zug rollt und die Richtung steht. Da heißt es für uns beim SR nur noch aufspringen - denn abhängen lassen wir uns nicht!