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    Dranbleiben!

    Tarifrunde SR

    Dranbleiben!

    Wir lassen uns nicht abhängen!

    24. August 2017

    Nicht umsonst hat der ver.di-Senderverband im SR für die Tarifrunde 2017 das Motto ‚Dranbleiben!‘ gewählt. Denn nach dem Gezerre in der ARD in Sachen betrieblicher Altersversorgung und dem angekündigten Sparpaket auf dem Halberg, war es geradezu absehbar, dass die Geschäftsleitung dem Reflex folgen wird, bei den Tarifverhandlungen zu mauern.

    Und dennoch waren die Verhandlungen, die in dieser Woche zweigeteilt am Dienstag stattfanden und heute stattfinden werden:

    • konstruktiv – ja!
    • lösungsorientiert – muss sich noch zeigen!

    Denn obwohl die Geschäftsleitung ihr Angebot aus der 1. Verhandlungsrunde nachgebessert hat auf plus 2,0 % in diesem Jahr und plus 2,1 % ab dem 1. Mai 2018, liegt der SR damit immer noch massiv unter dem Erhöhungsniveau von NDR und SWR. Der Blick beim SR richtet sich derzeit nach Köln, wo es beim WDR gestern erste Warnstreiks und dennoch erfolglose Verhandlungen gab. Beim MDR stehen die nächsten Verhandlungen am 4. September an.

    Wir werden dranbleiben und kämpfen bis wir ein akzeptables Ergebnis haben!

    ***Update vom 25.08.2017***

    Nach den Verhandlungen über die Erhöhung von Gehältern und Honoraren am vergangen Dienstag ging es gestern um unsere Forderungen nach                      

    • einem besseren Ausgleich für Erschwernisse im disponierten Dienst (X-Tage),
    • der unbefristeten Übernahme von Azubis und einem
    • besseren Bestandsschutz für 12a-KollegInnen.

    Die Geschäftsleitung stellte dem eigene Forderungen entgegen: Sie will die Jubiläumszuwendungen drastisch kürzen, die Ansprüche auf bezahlte Dienstbefreiung deutlich einschränken und die Beihilfen (z.B. Zuzahlungen zum Zahnersatz) streichen.

    Die Forderungen beider Seiten lagen auch nach dem Ende der heutigen Gespräche weit auseinander. Die Verhandlungen werden am 20. September fortgesetzt.