Tarifrunde 2015

    High Noon - vors Funkhaus - Protest um 12 Uhr mittags

    Tarifrunde 2015

    High Noon - vors Funkhaus - Protest um 12 Uhr mittags

    Sendebetriebsgebäude des SWR Wolfgang Isele SWR Sendebetriebsgebäude

    Der SWR hat uns in der ersten Runde ein enttäuschendes Angebot gemacht - weit unter unserer Forderung nach 6 % und deutlich unter dem Abschluss beim Öffentlichen Dienst. Mit unserem Engagement für den SWR haben wir mehr verdient! Dann will der SWR auch noch die Erhöhung bei den Festangestellten kürzen, um damit einen Teil der Rentenerhöhung zu kompensieren. Unterm Strich bleiben dann gerade noch 1,86 % und 2,02 % für zwei Jahre.  

    So nicht – wir lassen uns nicht in eine Position drängen, in der wir nur die Alternative haben – entweder kriegen wir gar keine Tariferhöhung oder eine mit Abschlägen, mit denen ein Teil der Rentenerhöhung verrechnet wird. Dagegen protestieren wir.

    Die betriebliche Altersversorgung ist Gehaltsbestandteil – später ausbezahlter Lohn. Sie steigt wie auch die Gehälter steigen. Diese Dynamisierung ist tarifvertraglich vereinbart und garantiert eine sichere/zuverlässige Lebensplanung. Die KollegInnen hatten bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrages dieses Versprechen erhalten und rechnen damit.

    Marzella Höll, Ingenieurin Systemservice Mainz Stefan Tiyavorabun Marzella Höll

    „Wenn ich 60 bin, liegen 45 Berufsjahre hinter mir. In dieser Zeit wurden viele Gesetze für Berufstätige verschlechtert – auch die Altersversorgung. Es ist eine Frage des Vertrauens, ob wir uns in Zukunft noch auf Zusagen und Verträge verlassen können. Deshalb bleibe ich dabei, 6% mehr für ALLE .“

    Marzella Höll, Ingenieurin Systemservice Mainz

     

    Auch der SWR ist damit nicht der Gewinner: er gibt zwar weniger für die Altersversorgung aus – doch die KEF kürzt deshalb beim Aufwand für Personalkosten. Unterm Strich verliert der SWR als Arbeitgeber an Attraktivität und seine Mitarbeiter an Motivation. 

    Eine Verschlechterung der Dynamisierung würde jetzt alle Rentner treffen und später alle Festangestellten (egal ob Gesamtversorgte oder VTVler).

    Deswegen müssen wir jetzt alle deutlich zeigen, dass wir mit einer Kürzung der Betriebsrenten nicht einverstanden sind.

    Klaus Barber, Redakteur Landesschau Baden-Württemberg Stefan Tiyavorabun Klaus Barber

    "Nur kurzfristig denkende Medien-Manager sparen an ihrem wichtigsten Produktionsmittel: den Mitarbeitern. Daran müssen sie immer wieder erinnert werden.“

    Klaus Barber, Redakteur Landesschau Baden-Württemberg

    Der SWR muss sein Angebot verbessern!

    Denn wir leisten immer mehr. Wir werden Multis - es gilt ständig neue Tätigkeiten zusätzlich zu beherrschen. Prozesse werden gestrafft, die Arbeit verdichtet, die Produktivität erhöht. Es ist nur billig, dass wir davon auch profitieren.

    Die Dynamisierung der Betriebsrenten darf nicht verschlechtert werden!

    Ute Schedone, Cutterin Stefan Tiyavorabun Ute Schedone

    "Ich arbeite seit meinem 15. Lebensjahr und bin seit 1971 beim Funk beschäftigt. Nach 48 Arbeitsjahren erwarte ich eine Rente, die meiner Lebensleistung und meinem langen Arbeitsleben gerecht wird. Da auch für Rentnerinnen des SWR alles im Leben teurer wird, müssen sie weiterhin an den mit ver.di vereinbarten Gehaltssteigerungen beim SWR beteiligt werden."

    Ute Schedone, Cutterin

     

     

    Unsere Forderungen sind berechtigt

    6 % mehr für ALLE

    Übernahme der Azubis &Volontäre 

    6 % mehr sind fair - fallen aber nicht vom Himmel!Beteiligt Euch an Diskussionen und Aktionen, macht Eure Meinung öffentlich. Engagiert Euch bei ver.di. Gemeinsam mit selbstbewussten KollegInnen und aktiven GewerkschafterInnen vertreten wir erfolgreich unsere Interessen.

    Christoph König, Redakteur SWR 2 Bildung und Wissenschaft Stefan Tiyavorabun Christoph König

    "Deshalb bin ich Mitglied bei ver.di. Weil wir nur zusammen etwas erreichen - bei den Tarifverhandlungen oder im Arbeitsalltag."

    Christoph König, Redakteur