Freie

    Achtung 12a-Freie: SEID TARIF-RECHNER IN EIGENER SACHE

    Achtung 12a-Freie: SEID TARIF-RECHNER IN EIGENER SACHE

    Vertrauen ist gut ... - Kontrolle ist besser.

    Seit 1. November müsste bei den 12a-Freien jedes Honorar (innerhalb des Honorarrahmens) um 2,1 Prozent erhöht worden sein. Denn in der aktuellen Tarifrunde konnten die Gewerkschaften erreichen, dass nicht nur die Mindestsätze einer jeden Honorarkennziffer erhöht werden:

    Vereinbart worden ist, ausnahmslos alle effektiv gezahlten Honorare anzuheben
    zum 1. November 2015 um 2,1 Prozent und zum 1. April 2016 nochmals um 2,3 Prozent.

    Da in diesen Tagen die Abrechnung für November zugestellt wird, rät ver.di jeder/m 12a-Freien, den Taschenrechner einzusetzen und zu kontrollieren.

    - Wurden alle bekannten Honorare, ob für Beiträge oder Dienste im Vergleich zum Oktober um 2,1 Prozent angehoben? Eine entsprechende Anweisung ging an die Redaktionen.

    - Nur wenn Honorare über dem Höchstsatz liegen, der unter der entsprechenden Kennziffer (HKZ) im jeweiligen Honorarrahmen auftaucht, muss laut Tarifvertrag nicht erhöht werden.

    - Hier konnten wir am Verhandlungstisch nichts anderes erreichen. Denn eine Tariferhöhung bezieht sich immer nur auf tarifierte Beträge (sprich der Sätze im jeweiligen Honorarrahmen) - nicht auf übertarifliche Leistungen.                                                                                                                                     Dass diese oft völlig veralteten Pauschalhonorare - zum Teil kombiniert aus zwei Honorarkennziffern - einseitig vom Haus festgelegt und von den MitarbeiterInnen so akzeptiert wurden, ist ein anderes Problem. Wir haben den BR schon öfters aufgefordert, mit uns über einen neuen Honorartarif zu reden was sich alles andere als leicht herausstellt.

    - Auch 12a-Freie leiden darunter, dass die Arbeit sich verdichtet, vom Einzelnen zunehmend ein erhebliches Maß an Mehrarbeit verlangt, diese aber nicht zusätzlich honoriert wird. Das hätten die Redaktionen wenigstens zum Teil ausgleichen können, in dem alle Honorare, also auch die über dem Höchstsatz, entsprechend des Tarifabschlusses um 2,1 Prozent erhöht werden. Doch mit der Anweisung von oben ist dieser Weg den Redaktionen verstellt.

    Ver.di wird das Thema noch einmal auf den Tisch legen.

    Die neuen Honorarrahmen für HF + FS finden sich als Download unter:

    http://rundfunk.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++07258bde-9443-11e5-ab64-525400248a66

    http://intranet.mm.br.de/personalthemen/regelungen/vereinbarungen/tarifvertraege -freie-mitarbeiter-100.html

    Wer Probleme mit seiner Abrechnung hat, sollte uns das melden!

     

    V.i.S.d.P.: Ute Opritescu, ver.di Landesfachbereich Medien Verband öffentlich-rechtlicher Rundfunk Bayern Schwanthalerstraße 64, 80336 München, Tel: 089/59977-1084, Fax: 089/59977-3089, ute.opritescu@verdi.de